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Kammermusik am Merseburger Hof

Ein musikalisch-literarischer Nachmittag

Barockkirche

Sa, 12.05.2018, 15:00 Uhr

Barockkirche Burgliebenau
Barockkirche Burgliebenau

Ein musikalisch-literarischer Nachmittag: Johann Gottlieb Grauns Violinsonaten für Herzogin Henriette Charlotte von Sachsen-Merseburg mit einer Lesung aus einigen ihrer Briefe

Der nachmalig berühmte Konzertmeister Friedrichs des Großen, Johann Gottlieb Graun, hatte in Dresden bei Johann Georg Pisendel und in Padua bei Giuseppe Tartini studiert. Schon als junger Musiker stand er im Ruf eines vorzüglichen Violinvirtuosen und wurde vom musikbesessenen Merseburger Herzog Moritz Wilhelm, dem „Geigenherzog“, 1726 zum „Direttore di Capella“ ernannt. Sein Jahresgehalt betrug 306 Taler, worin knapp 44 Taler als Entlohnung für Kompositionen eingeschlossen waren. Vermutlich wurden damit auch die Sei Sonate per il Violino e Cembalo vergütet, die Graun in Merseburg in den Druck gab und Herzogin Henriette Charlotte von Sachsen-Merseburg widmete. Nicht zuletzt die Lesung aus einigen ihrer Briefe lässt eine längst vergangene Zeit wieder lebendig werden. Und dasan einem besonderen Ort: in der 1731 errichteten Kirche Burgliebenau mit ihrer reichen barocken Ausmalung.

Eva Salonen, Violine
Michael Schönheit, Cembalo

Axel Thielmann, Lesung

Karten:15,00€ | erm. 12,00 €

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