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unMittelBARock! -zu Gast in Grimma

Titelbild des Flyer 2017

unMittelBARock! - Die 23. Tage Mitteldeutscher Barockmusik waren zu Gast in Grimma

Künstlerische Qualität beeindruckte Besucher, Veranstalter mit Besucherresonanz zufrieden

Am Sonntag, den 21. Mai 2017, ist in Grimma das Musikfest unMittelBARock! mit den 23. Tagen Mitteldeutscher Barockmusik zu Ende gegangen. Bei traumhaft schönem Frühlingswetter strömten zahlreiche Besucher zum Museumsfest in den Göschengarten. Neben Gartenkonzerten mit dem Vocal Consort Dresden, Lesungen und Gitarrenklängen wurden die Gäste mit liebevollen Präsentationen von Handwerk und altem Gewerbe in die Zeit um 1800 entführt.

Die MBM Mitteldeutsche Barockmusik ist der Pflege und Bewahrung der überaus reichen historischen Musiktradition in Mitteldeutschland verpflichtet. Mit dem Festival unMittelBARock! möchte die MBM sowohl Netzwerkpartner als auch Netzwerkinitiator für Musikaufführungen, Musikpflege und Musikforschung sein. Die Tage der Barockmusik sind jedes Jahr in einer anderen Stadt zu Gast, um Publikum, Musiker und Liebhaber der Barockmusik zu möglichst vielseitigen Entdeckungsreisen nach Mitteldeutschland einzuladen.

„Die Entscheidung, nach Grimma zu gehen, hat sich als überaus fruchtbar erwiesen. Das Zusammenwirken der kulturellen Akteure und Entscheidungsträger in der Stadt Grimma ist einfach großartig. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt, Frauenkirche, Gymnasium St. Augustin, Kreismuseum Grimma und Göschenhaus haben Dank eigener Ideen, starkem privaten Engagement und einem gut funktionierenden Netzwerk zu einem gelungen Wochenende der Barockmusik beigetragen. Die historischen Quellen zu sehen und zugleich diese Musik an authentischen Orten zu erleben, war faszinierend und bewegend zugleich und darüber bin ich sehr glücklich.“ - so Dr. Christina Siegfried, Intendantin der Festivals und Geschäftsführerin der MBM Mitteldeutsche Barockmusik e.V.

unMittelBARock! präsentierte vom 19. bis zum 21. Mai insgesamt sechs Veranstaltungen in der Stadt Grimma, der Perle des Muldentals. Das Veranstaltungsangebot reichte von thematischen Stadtführungen über Konzerte bis hin zu Ausstellungen. Die Sonderausstellung „Wie der Hirsch schreyet nach frischem Wasser“ im Kreismuseum der Stadt Grimma beleuchtete schlaglichtartig die Grimmaer Musikgeschichte. Im Zentrum der Ausstellung standen originale Notenhandschriften aus der ungeheuer reichen Musik- und Notensammlung der Landes- und Fürstenschule St. Augustin. Anschaulich aufbereitete Schautafeln informierten über Musizierpraxis an der Fürstenschule, den Weg, über den sich die Musikalien verbreitet haben und über deren Hineinwirken in die Stadt. Die Ausstellung belegte somit, Ausbildungskonzepte an der Fürstenschule zu Grimma für die musikalisch-kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung der gesamten Region Mitteldeutschlands gespielt hat.

Einen musikalischen Höhepunkt boten die Tage Mitteldeutscher Barockmusik am Samstag, den 20. Mai 2017 in der voll besetzten Frauenkirche Grimma. Das Sächsische Vocalensemble präsentierte unter der Leitung von Matthias Jung eine breite Werkauswahl von Heinrich Schütz, Johann Rosenmüller, Johann Sebastian Bach u.a. Alle Werke wurden erstmals nach den überlieferten originalen Quellen aus der Fürsten- und Landesschule aufgeführt.

Zum Veranstaltungswochenende kamen rund 600 Besucher nach Grimma.

Im Jahr 2018 werden die Tage Mitteldeutscher Barockmusik vom 17. bis 20. Mai 2018 in Merseburg (Sachsen-Anhalt) zu Gast sein.

© Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V.

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